Zunächst sollten Sie oder Ihr Haustierarzt mit uns einen Termin zur CT-Untersuchung vereinbaren. Da für CT-Untersuchungen bei Tieren i.d.R. eine Sedation notwendig ist, sollte der Patient am Tag der Untersuchung nüchtern sein (trinken ja, essen nein!). Erst nach einer Allgemeinuntersuchung mit Prüfung der Lungen und Kreislauffunktion wird der Patient sediert. Nachdem ein Venenzugang gelegt worden ist, wird dem Patienten ein Kontrastmittel verabreicht (optional), welches sich bevorzugt in stark durchbluteten Geweben (Leber, Lunge, Nieren) aber auch in Tumoren anreichert und über die Nieren und Harnblase in kürzester Zeit ausgeschieden wird. Auf diese Weise können auch kleinste Organe wie die Hypophyse und die Nebennieren identifiziert sowie eventuelle tumoröse Entartungen vom Normalgewebe unterschieden werden. Unmittelbar nach der eigentlichen CT-Untersuchung in der „Röhre“ (Dauer 1-3 Minuten) kommt der Patient in den Aufwachraum, wo er unter kontrollierten Bedingungen bis zum Aufwachen beobachtet wird. Alternativ kann der Patient mit einem Gegenmittel sofort nach der Untersuchung geweckt werden. Abschließend wird der untersuchende Tierarzt die Befunde mit Ihnen und gegebenenfalls mit Ihrem Haustierarzt/-ärztin persönlich besprechen.