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Zur Weichteilchirurgie gehören z.B. die häufig vorkommenden Kastrationen unserer Klein- und Heimtiere. Daneben werden aber natürlich auch kompliziertere Eingriffe wie Tumor-, Thorax- oder Bauchhöhlenoperationen durchgeführt.
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Für bestimmte knochenchirurgische Eingriffe wird neben der hierfür nötigen Fachkenntnis und Erfahrung ein spezielles Instrumentarium benötigt, weswegen solche Patienten i.d.R. zur operativen Versorgung an unsere Klinik überwiesen werden. Je nach Knochenbruch kommen hochwertige Implantate wie Marknägel, Platten oder Schrauben zum Einsatz. Als äußere Stabilisierung wird bei Bedarf ein Fixateur externe verwendet.
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Oberstes Ziel der Gelenkchirurgie ist es, die Anatomie und Funktionalität eines Gelenkes wieder herzustellen. Hierzu werden minimal-invasive arthroskopische oder arthrotomische (gelenkeröffnende) Eingriffe verwendet. Lahmheiten aus dem Krankheitsgebiet der Ellbogendysplasie, wie z.B. ein isolierter Proc. anconaeus oder ein fragmentierter Proc. coronoideus medialis sind hier als Beispiele zu nennen. Auch Knorpeldefekte wie die Osteochondrosis dissecans fallen in den gelenkchirurgisch zu versorgenden Bereich.
Eine Sonderstellung nehmen der Kreuzbandriss (KBR) und die Totalendoprothese des Hüftgelenkes (TEP) beim Hund ein. Als eine der wenigen Kleintierkliniken in Deutschland bieten wir die KBR-Operation nach Slocum an. Sie wird auch als TPLO (Tibia Plateau Leveling Osteotomy) bezeichnet. Bei der Implantation künstlicher Hüftgelenke (TEP) verwenden wir die Züricher zementlose Endoprothese.
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In der Neurochirurgie gilt es, traumatisiertes oder komprimiertes Nervengewebe möglichst schnell zu entlasten und somit Schmerzen sowie Nervenausfälle bis hin zu Lähmungen zu verhindern. Hierzu werden alle gängigen Operationsmethoden wie „ventralslot-Technik“, Fenestration von Bandscheiben sowie Hemilaminektomie/Laminektomie eingesetzt.